Hier einige Tips,
mit der die "Stadtwanze" durch geringe Mittel ganz schön flügge
wird und ihre Kippneigung völlig verliert. Man nehme: 4 bzw. 41/2 Zoll-Borrani-Turbofelgen,
Gürtelreifen 145-12, eine bis eineinhalb Windungen von den Hinterachsspiralfedern
und evtl. noch härtere Stoßdämpfer. Das zusammen ergibt eine
unerreichte Straßenlage mit hohen Sicherheitsreserven, die es gestattet,
fast jede Kurve im nächsthöheren Gang zu umschiffen und den einmal
erreichten Schwung gut zu nutzen. Die 11 km Nürburgring bis zum Bergwerk
schafft man damit in knapp 7 Min., die Gesamtrunde in knapp über 16 Min.
Solcherart zubereitet, hat sich die Stadtwanze zum flinken Feldhasen gemausert,
der sich mit Vorliebe auf kurvigen Landstraßen aufhält.
© Horst Borghs,
Bad Godesberg
Gerade das Fahren auf Autobahnen hat mir sehr viel Spaß gemacht, weil
ich mit jedem Lastzug ein Rennen auf Biegen oder Brechen fahren mußte,
bis ich endlich wieder mit stolzgeschwellter Brust auf die rechte Fahrbahnseite
hinüberwecheln konnte. Vor allem auf bergigen! Streckenteilen waren diese
Manöver mit sehr viel Spannung verbunden. Leider trugen diese sportlichen
Einlagen nicht zum Vergnügen der nachfolgenden Verkehrsteilnehmer bei,
die mich mit Lichthupe und Dreiklangfanfare zu immer größeren Leistungen
anzuspornen versuchten.
© Gerhard Ohlendorf, Oker