Ford 17M P7a [AMS 11 Mai 1968]
Testberichten stehe
ich im allgemeinen skeptisch gegenüber, aus verschiedenen Gründen.
Aber Ihr Test vom Ford 17 M trifft: Ich kann ihnen -leider - Wort für Wort
unterschreiben. Zunächst dachte ich, die Umstellung vom 20 M TS sei es
(P5 auf P7a).
Aber inzwischen ist mir klargeworden, daß mein jetziger Wagen wirklich
keine Verbesserung, sondern ein bedauerlicher Rückschritt gegenüber
dem ist, was uns Ford seit längerem bot. Ich selbst bin seit! 1962 Ford-Käufer,
hatte zwei 17 M (Linie der Vernunft), zwei 20 M TS - ein für diesen Preis
und für meine Zwecke geradezu idealer Wagen - und nun 17 M, Baujahr 1967,
weil es so schnell, wie ich ihn beruflich brauchte, keinen neuen 20 M TS gab.
Gerade der Leistungsabfall durch das Gewicht der völlig überflüssigerweise
vergrößerten Karosserie ist frappant, das merkt man auf Autobahnen
wie Dernbacher Dreieck-Bendorf, die relativ wenig Verkehr, um so mehr aberrauf
und runter - Gelegenheit bieten, zu prüfen, wes Geistes Kind der Wagen
ist.
© Bernhard Eich, Montabaur